Wer zahlt das Begräbnis, wenn Eltern sterben?

erstellt am: 29.05.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Sterbegeldversicherung |

Beim Tod der geliebten Eltern denkt man normalerweise nicht über Geld nach. Doch wenn keine Sterbegeldversicherung oder anderes Geldvermögen in ausreichendem Maße vorhanden ist, wird die Frage nach dem “Bezahler” immer drängender.
Um nicht plötzlich vor einer großen Summe zu stehen, die sofort aufgebracht werden muß, gibt es auch die Möglichkeit, im Vorfeld für Ihre Eltern ohne deren Unterschrift eine Sterbegeldversicherung abzuschliessen.
Bei Interesse melden Sie sich einfach bei mir!
Telefonisch unter 0 23 62 – 60 62 850 oder per Email an: info@sterbegeldversicherungen-preisvergleich.de
Marion Wickermann
Versicherungsmaklerin

Urne oder Sarg – auch hier gilt inzwischen: Wer die Wahl hat, hat die Qual …

erstellt am: | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer |

Bei Urnen und Särgen gibt es heutzutage diverse Ausführungen und Varianten. Die Auswahl ist groß und fast vergleichbar mit der von Schuhen in einem Schuhladen. So können Sie zwischen unterschiedlichen Farben, Formen und Verzierungen wählen. Insbesondere bei Urnen. Zahlreiche Fachgeschäfte oder auch Online Stores bieten mittlerweile ein großes Sortiment an und zeigen damit, dass das Interesse an einer stilvollen Bestattung und die bewusste Entscheidung für eine bestimmte Bestattungsart immer bedeutender werden. Die Feuerbestattung ist „in“. Schöne Urnen sind gefragt. Doch woraus ergibt sich ein solcher Trend? Ist es nicht ein wenig ungewöhnlich, dass eine bestimmte Form der Bestattung, wie momentan die Urnenbestattung, modern ist und es dazu sogar Internetauftritte gibt? Ein Sarg wird auf jeden Fall benötigt, auch für das Krematorium. Also lieber erst ein einfacher Sarg, dann eine besondere Urne? Aber auch die wird in der Regel auf dem Friedhof beigesetzt, also in die Erde herabgelassen. Wieso also kommt die Erdbestattung im Sarg für einige Menschen nicht in Frage?

Für viele hat die Wahl für eine Urnenbestattung finanzielle Gründe, da sie wesentlich günstiger als eine Erdbestattung ist. Denn das Grab ist dabei relativ klein und benötigt dementsprechend weniger Pflege. Andere halten diese Begräbnisform für hygienischer und können sich eher mit dem Gedanken anfreunden, zu Asche zu werden, als mit der Vorstellung, dass der eigene Körper im Sarg langsam schwindet.

Diese Bewegung, sich einer bestimmten Bestattungsart anzuschließen, ist durchaus positiv zu werten, denn sie zeigt, dass sich immer mehr Menschen frühzeitig mit ihrem eigenen Tod und der Trauerfall-Vorsorge auseinandersetzen. Kommt es nämlich zu einer schweren Krankheit oder zum unerwarteten Tod, ist es zu spät, sich mit der eigenen Bestattung zu befassen. Daher ist es ratsam, rechtzeitig eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, um finanziell und organisatorisch bei einem Todesfall abgesichert zu sein. So werden beispielsweise die Kosten Ihrer Bestattung übernommen und zusätzlich können Sie sich schon genau überlegen, wie Ihr letzter Weg aussehen soll. Des Weiteren sind Sie bestens über den Trauerfall informiert und entlasten nicht nur sich, sondern auch Ihre Angehörigen, auf die andernfalls viele Sorgen zukommen würden. Denken Sie also daran, sich schon jetzt Gedanken zu Ihrer Trauerfall-Vorsorge zu machen, ganz gleich welche Art von Bestattung Sie für sich am ehesten vorstellen können.

Sterbegeldversicherung – was ist das?

erstellt am: 13.05.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Sterbegeldversicherung |

Leider ist das Sterben heutzutage eine kostspielige Angelegenheit, die Bestattungskosten gehen in die Tausende. Zu allem Leid und Kummer, die der Tod eines geliebten Menschen nun einmal hervorruft, kommt hier auch noch eine hohe finanzielle Belastung auf die Hinterbliebenen zu. Doch das kann man durch eine sinnvolle Sterbegeldversicherung verhindern.

Lohnt sich ein Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich?

Diese Frage lässt sich ganz klar mit Ja beantworten. Es gibt sehr viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bei einer Sterbegeldversicherung, es variiert die Laufzeit ebenso wie die Art der Beitragszahlung. Es können Zusatzleistungen oder Einschlüsse vereinbart werden, das Eintrittsalter spielt eine große Rolle, auch die Frage nach einer Gesundheitsprüfung. Daher ist es nicht ganz so einfach, einen objektiven Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich durchzuführen. Glücklicherweise gibt es Profis, die den Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich kompetent und im Kundensinne durchführen. Wenn sich der Kunde an einen seriösen Versicherungsmakler wendet, kann er sicher sein, dass das Ergebnis in Sachen Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich absolut in seinem Sinne recherchiert und ausgewertet wurde. Selbstverständlich ist der Versicherungsmakler daran interessiert, einen Abschluss zu tätigen, das ist schließlich sein Beruf. Aber er ist auch daran interessiert, durch die optimale Beratung beim Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich einen zufriedenen Kunden zu gewinnen, denn zufriedene Kunden sind bekanntlich die beste Werbung.

Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Sterbegeldversicherung

Der Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich ist wichtig, doch der Preis ist nicht das einzige Kriterium, nach welchem man die optimale Sterbegeldversicherung auswählt. Da es unwahrscheinlich viele Variationsmöglichkeiten gibt, kann beim Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich wirklich das maßgeschneiderte Angebot gefunden werden. Grundsätzlich gibt es zwei Unterschiede: Man kann die Beiträge in monatlichen Raten ansparen und die Sterbegeldversicherung wie eine Art Sparvertrag nutzen, andererseits gibt es die Möglichkeit der Einmalzahlung. Des Weiteren gibt es unterschiedliche Laufzeiten, man kann die Auszahlung mit 65, mit 85 oder zum 100. Geburtstag vereinbaren – vorausgesetzt, der Todesfall tritt nicht vorher ein. Außerdem gibt es lebenslange Versicherungslaufzeiten oder  – wie bei einem Sparvertrag – eine von vornherein festgelegte Laufzeit. Verknüpfungen der einzelnen Varianten sind auch möglich, beispielsweise eine lebenslange Laufzeit mit zeitlich begrenzter Beitragszahlung. Außerdem gibt es die Alternative mit oder ohne Gesundheitsprüfung. Es ist ganz klar: Die optimale Sterbegeldversicherung findet man durch den Sterbegeldversicherungen – Preisvergleich bei einem versierten Versicherungsmakler.

Wozu braucht man eigentlich eine Sterbegeldversicherung?

Nachdem im Jahr 2004 die gesetzlichen Krankenkassen das Sterbegeld, das bereits auf 500,– Euro begrenzt worden war, gänzlich gestrichen haben, müssen nun die kompletten Begräbniskosten von den Hinterbliebenen aufgebracht werden. Und jemand, der keine Hinterbliebenen hat, steht vor einem besonders großen Problem, wenn er auf eine würdevolle Bestattung Wert legt. Daher ist die Sterbegeldversicherung durchaus eine sinnvolle Sache. Einerseits werden die Hinterbliebenen vor der finanziellen Belastung durch die Beerdigung geschützt, andererseits kann man schon zu Lebzeiten Vorsorge treffen und Verfügungen hinsichtlich der Gestaltung der eigenen Bestattung abgeben. Neben großen Versicherungsunternehmen, die eine Sterbegeldversicherung anbieten, gibt es auch Sterbekassen, die sich ausschließlich auf die Sterbegeldversicherungen spezialisiert haben. Das Sterbegeld wird im Erlebensfall, wie bei einem Sparvertrag, an den Versicherungsnehmer ausgezahlt, im Todesfall an die Erben beziehungsweise direkt an das Bestattungsinstitut, das mit der Durchführung der Beerdigung beauftragt wurde.

 

Mit dem Smartphone die Geschichte der Toten auf dem Friedhof abrufen?!?

erstellt am: 06.05.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Bestattungsarten |

Geschmackloser Trash und eine weitere Erfindung, die die Welt nicht braucht? Oder ein technisches Highlight und eine schöne, neue Idee, um bewusst mit der Geschichte eines verstorbenen Menschen umzugehen und sie weiterleben zu lassen? Wir werden sehen, wie eine der neuesten Errungenschaften in der mobilen Kommunikation – auf dem Friedhof! – angenommen werden wird: Wer ein Smartphone hat, kann sich zu den Testpersonen zählen. Denn künftig ist es möglich, via Handy Daten von Toten an ihren Gräbern abzurufen. Möglich macht das ein im Grabstein integrierter Chip der Firma Objecs LLC aus Arizona/USA, die diesen entwickelt hat und nun für einen Preis ab 125 $ vertreibt.

 

Der Chip speichert bis zu 1000 Wörter und ein Bild. Die Speicherkapazität wird sicher schnell erweitert, sollte die Technologie auf Interesse stoßen. Die Hinterbliebenen können hier Geschichten über oder von dem Toten hochladen. Diese werden per NFC-RFID Datentechnik übertragen, dabei benötigt der Chip keine Batterie, sondern nutzt das Magnetfeld des Smartphones. Der Chip blinkt automatisch, sobald ein Smartphone-Besitzer in Reichweite ist, und ist unverzüglich zum Datentransfer bereit. Wenn ein Handy nicht über die nötige Technik verfügt, können die Informationen später im Internet abgerufen werden unter der Webadresse, die auf der gut sichtbaren und dabei schlichten Granitscheibe angegeben ist, in der der Chip eingebettet ist.

 

Die Technik ist die eine Seite, die Frage nach dem Zweck und der Pietät die andere.

 

Wer möchte an einer Stätte der Ruhe, die der Friedhof für die meisten Besucher nunmal ist, mit solchem Input beliefert werden? Wer hat Interesse daran, mehr über die zum Teil tragischen Geschichten von Verstorbenen zu erfahren? Ist das würdelos und reine Sensationsgier? Die Erfinder glauben daran, dass vor allem junge Menschen, die generell daran interessiert sind, sich immer und überall mitzuteilen und mit anderen in Kontakt zu stehen, die “bechipten” Grabsteine befürworten werden. Im Zeitalter von Facebook, Blogs und Co. sind zunehmend solche Applikationen gefragt, die die Menschen verbinden und Informationen in einer (Daten-)Gemeinschaft kommunizieren. Doch dabei reden wir bisher von einer interaktiven Kommunikation unter Lebenden. Nun gilt es abzuwarten, ob die Social-Network-Idee auch bis in den Himmel reicht.

Bestattung und Ökologie – paßt das zusammen?

erstellt am: 01.05.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Bestattungsarten |

Auch in der Bestattungskultur gibt’s Trends. Der neueste: die Öko-Bestattung. In Deutschland handelt es sich dabei meist um eine gewöhnliche Bestattung, bei der nachhaltige Aspekte im Vordergrund stehen: wie die Verwendung umweltschonender Materialien. Särge und Urnen werden nicht aus Holz angefertigt, sondern aus biologisch abbaubaren, natürlichen Substanzen wie Bambus oder Pappe, ohne Anteil an Pestiziden. Um den Boden nicht mit Quecksilber zu belasten, werden den Verstorbenen Zahnfüllungen entfernt. Und auf eine Fahrt in großen Leichenwagen wird gänzlich verzichtet. Das ist die deutsche, eher dürftige Öko-Variante.

 

Die Amerikaner sind uns bei den Öko-Beisetzungen einen Schritt voraus. Beinahe jeder zweite US-Bürger über 50 denkt über eine „grüne Beerdigung“ nach. Die Zahl der Friedhöfe und Beerdigungsinstitute mit diesem speziellen Angebot steigt wöchentlich. Beweggrund ist, die Natur nicht nur vor Schaden zu schützen, sondern ihr sogar Gutes zu tun. “The Neptun Society“ beispielsweise hat eigens hierzu das “Memorial Reef“ geschaffen. Das künstliche Riff wird durch Unterwasserbeisetzungen aus einem kleinen Anteil Beton und der Asche von Verstorbenen geschaffen und bietet vielen Pflanzen und Tieren einen neuen Lebensraum. Aber auch das Kostenargument soll überzeugen: Die Preise für Ökobestattungen sind in den USA fast um die Hälfte günstiger als hierzulande, Feuerbestattungen sind sogar ein Schnäppchen mit nur 500 bis 1200 Dollar inklusive Urne aus Ton.

 

Herkömmliche Bestattungen belasten unsere Umwelt aufgrund mehrerer Faktoren. So weisen Feuerbestattungen Abgaswerte mit großen Mengen an Kohlenmonoxid, Staub, organischen Stoffen und Dioxinen auf. Sie stecken in Arzneien oder Implantaten und gelangen beim Kremieren in die Luft. Durch höhere Wärmezufuhr in den Krematorien könnten Schadstoffe verringert werden, jedoch steigen dann Energieaufwand und CO2-Ausstoß.

 

Bei Erdbestattungen mit Sarg wiederum wird mehr Fläche verbraucht und schädliche Substanzen gelangen in den Boden. Schwermetalle können sogar das Grundwasser belasten. Experten suchen derzeit nach Verbesserungen bzw. nach Alternativen, um die Natur zu schützen. Im Ausland gibt es solche schon, die jedoch in Deutschland bisher nicht erlaubt sind. In den Ohren der Deutschen, für die der Tod mehr als in anderen Ländern und Kulturen ein Tabu-Thema darstellt, klingen diese Vorgehensweisen möglicherweise makaber.

 

So beispielsweise die in Schweden entwickelte „Promession“, bei der die Körper der Toten zuerst tiefgefroren und dann durch Erschütterung pulverisiert werden. Nach der Abtrennung von Schadstoffen wird das Pulver in einem biologisch abbaubaren Behälter beigesetzt und soll zu Humus verrotten. Ein weiteres Verfahren aus den USA stellt die „Resomation“ dar. Hierbei wird der Leichnam in einem Hochdruckbehälter mittels Lauge zersetzt. Übrig bleiben Knochen als Bioasche sowie eine organische Lösung, die unbedenklich weggeschüttet oder als Dünger verwendet werden kann.

 

Sehen also so die Bestattungen der Zukunft aus oder ist der Öko-Hype nur ein kurzweiliger Trend? Was halten Sie davon?