Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung??

erstellt am: 26.10.2014 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Sterbegeldversicherung |

Auf den Internetseiten der Monuta habe ich für Sie einen interessanten Artikel gefunden. Als Versicherungsmaklerin arbeite ich schon mehrere Jahre u.a. mit der Monuta zusammen. Und meiner Meinung nach sind Sie immer dort gut aufgehoben, wo sich jemand auf ein wichtiges Thema spezialisiert hat und das hat die Monuta! Sie bekommen dort neben der Sterbegeldversicherung auch vielfältige Serviceleistungen rund um das Thema Sterbegeldversicherung, wie z.B. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sowie die Notfallkarte usw. usw..

Gerne berate ich Sie zu dem Thema Sterbegeldversicherung und natürlich sind die Beiträge für Sie gleich – egal, ob Sie im Internet ohne Beratung eine Sterbegeldversicherung abschließen oder ob Sie vorher von mir beraten wurden und ich Ihnen den Antrag vorbereite und alle Fragen beantworte.

Vielleicht bis bald und jetzt viel Spaß mit dem Informationstext der Monuta:

Sterbegeldversicherung oder Risikolebensversicherung?Sterbegeldversicherung und Risikolebensversicherung – ein Vergleich.

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Seit dem Jahr 2004 wird von den gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr gezahlt, d.h. dass allein die Angehörigen für die Bestattungskosten aufkommen müssen. Die Bestattungskosten belaufen sich laut Stiftung Warentest durchschnittlich auf ca. 6.000 €. Eine Sterbegeldversicherung dient rein zur Deckung dieser Bestattungskosten. Dabei zählt das Sterbegeld zum Schonvermögen, d.h. eine Sterbegeldversicherung ist Hartz IV-sicher und kann nicht zur Deckung von Pflegekosten herangezogen werden. Die Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung ist deutlich geringer als bei einer Risikolebensversicherung. Abgesichert werden kann eine Summe von 3.000 € bis 15.000 €, der Versicherungsschutz gilt lebenslang. Für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist eine Gesundheitsprüfung nicht zwingend notwendig. Wird eine Gesundheitsprüfung durchgeführt, entfällt die Wartezeit, wobei die Gesundheitsfragen weniger umfangreich sind als bei einer Risikolebensversicherung. Die Höhe der Beiträge ist dabei abhängig vom Eintrittsalter, d.h. je früher eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger gestalten sich die Beiträge.

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Mit einer Risikolebensversicherung können Versicherungsnehmer ihre Angehörigen im Todesfall absichern. Eine Risikolebensversicherung dient vorrangig dazu, das wegfallende Einkommen des Verstorbenen aufzufangen und somit die Abzahlung von Krediten, Hypotheken etc. weiterhin zu ermöglichen. Die Leistung aus einer Risikolebensversicherung kann somit von den Bezugsberechtigten für jeden beliebigen Zweck genutzt werden und dient zur längerfristigen Absicherung der Hinterbliebenen bis sich die Gesamtsituation nach einem Todesfall wieder stabilisiert hat. Aus diesem Grund wird das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens als Versicherungssumme empfohlen. Die Risikolebensversicherung bietet allerdings keinen lebenslangen Schutz. Der Versicherungsnehmer muss festlegen, bis zu welchem Lebensalter der Versicherungsschutz gültig sein soll, i.d.R. ist der Versicherungsschutz bis zum 65. oder 75. Lebensjahr begrenzt. Im Gegensatz zur Sterbegeldversicherung muss bei einer Risikolebensversicherung auf jeden Fall eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Hier kann es dann zu einer reibungslosen Ausfertigung des Antrages kommen, zu einem Risikoaufschlag beim Beitrag oder zu einer kompletten Ablehnung der Risikolebensversicherung.

Grafik Vergleich Sterbegeldversicherung Vs Risikolebensversicherung

Sterbegeldversicherung und Risikolebensversicherung – eine sinnvolle Ergänzung


Eine Sterbegeldversicherung ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur Risikolebensversicherung. Denn wird die Risikolebensversicherung für Bestattungskosten verwendet, müssen die Hinterbliebenen direkt mit einem finanziellen Defizit und entsprechenden Lücken bei der angestrebten Absicherung rechnen.