Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

erstellt am: 20.03.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Testament ...

Im Rahmen der Sterbegeldabsicherung bekommen Sie von mir im Rahmen einer Beratung bei Bedarf auch gerne Formulare, um eine Patientenverfügung und/oder eine Vorsorgevollmacht zu Ihren persönlichen Unterlagen zu nehmen. Diese Formulare dokumentieren Ihren persönlichen Willen, wie Sie in den letzten Stunden/Tagen Ihres Lebens behandelt und vertreten werden wollen. Die Formulare sind einfach auszufüllen und wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, bekommen Sie diese auch von mir.

Diese Formulare sind natürlich auch eine Hilfe für Ärzte, Pfleger und Angehörige, weil diese dann genau wissen, was der/die Betroffene wünscht.

Sterbevorsorge, Sterben, Tod und Trauer gehören irgendwie zusammen und die Absicherung einer einzelnen Person, eines Paares oder auch einer Familie im Todesfall gehört auch zu einer Beratung einer Versicherungsmaklerin. Im Rahmen einer Beratung zu Risikoversicherungen wie Berufsunfähigkeit, Krankenzusatzversicherung oder auch Pflegezusatzversicherung gehört eine Sterbevorsorge natürlich mit dazu. Oft ist es aber auch so, daß alle anderen Absicherungen schon getroffen wurden und dann gemerkt wird, da fehlt noch etwas und dann stehe ich Ihnen natürlich auch zur Beratung zur Verfügung – eben zum Thema Absicherung des Todesfalls, Erstellung einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung.

Oft ist einem selbst nicht bewußt, wie schnell man dementsprechende Verfügungen benötigen kann. Ich gebe Ihnen gerne ein Beispiel dazu:

Ohne Ankündigung trifft einen Ehepartner einen Schlaganfall. Was denken Sie? Darf der andere Ehepartner alle Entscheidungen für ihn treffen?

Die meisten Menschen sind im Glauben, daß der Ehepartner das kann und darf. Aber leider ist es nicht so. Kein Volljähriger darf in unserem schönen Land  für einen anderen Entscheidungen treffen, es sei denn, er ist dazu bevollmächtigt.

Viele Menschen machen sich lange Gedanken über diese Art der Absicherung, dabei ist ganz einfach, diese Vorsorge zu treffen. Aber ein Großteil der Bundesbürger hat diese Vorsorge trotzdem noch nicht getroffen.

Was glauben Sie, was passiert, wenn Sie keine Vorsorge getroffen haben und trotzdem passiert es Ihnen, daß Sie nicht mehr alleine entscheiden können? Der Grund für Ihre Entscheidungsunfähigkeit kann vielfältig sein. Wenn ein Arzt oder auch eine andere Person eine Entscheidung über die weitere Behandlung etc. braucht und keine bevollmächtigte Person im Familienkreis vorhanden ist, wird ein Betreuer von Amts wegen bestellt.

Bei einem Betreuungsverfahren, das von Amts wegen einen Betreuer bestellt, wird oft ein Berufsbetreuer gewählt und kein Familienangehöriger. Der Berufsbetreuer bekommt natürlich Geld von der zu betreuenden Person für seine Leistungen.

Wenn ein Familienangehöriger von Amts wegen als Betreuer eingesetzt wird, braucht er auch die Genehmigung des Betreuungsgerichts, um z.B. den Gesundheitszustand des zu Betreuenden zu untersuchen, seine Wohnung zu kündigen  oder auch eine Unterbringung im Krankenhaus oder Altenheim zu regeln.

Dem allen können Sie einfach entgehen, indem Sie privat im Vorfeld Vorsorge treffen.

Egal, ob Berufsbetreuer oder Familienangehöriger, ein Betreuer hat enorme Macht über den zu Betreuenden. Alleine schon deshalb ist es sehr wichtig, sich schon frühzeitig darüber Gedanken zu machen und eine Person des Vertrauens in der Vorsorgevollmacht einzusetzen. Dieser Vorgang schließt dann eine Bestimmung von Amts wegen aus, d.h. es kann keine fremde Person als Betreuer eingesetzt werden.

 

Und denken Sie immer daran, die Vorsorgevollmacht ist von Ihnen persönlich ausgefüllt worden und kann natürlich auch jederzeit von Ihnen wieder geändert werden. Meist wird die Vorsorgevollmacht Zuhause aufbewahrt und die eingesetzte Person Ihres Vertrauens weiß auch, wo Sie Ihre Vorsorgevollmacht aufbewahren. Viele Menschen wählen dafür das Familienstammbuch oder den Versicherungsordner.

Bei einer Patientenverfügung ist es genauso wichtig, diese frühzeitig auszufüllen. Sie entscheiden damit über die Durchführung lebensverlängernder oder lebensbeendender Maßnahmen – meist nach einer schweren Krankheit, eines schweren Unfalls oder auch anderer Umstände. Sie bestimmen mit der Patientenverfügung darüber, wie Sie im Falle des Falles behandelt werden wollen und unterstützen damit natürlich auch Ihre Angehörigen, weil diese diese schweren Entscheidungen nicht für Sie treffen müssen, sondern mittels der von Ihnen getroffenen Patientenverfügung Ihren Willen durchsetzen.

Eindeutig, situationsbezogen und schriftlich muß eine Patientenverfügung gefaßt sein.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht sollten Sie voll geschäftsfähig sein. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht so ist oder Zweifel daran bestehen, sollten Sie sich bei der Erstellung Hilfe eines Arztes oder Notares holen.

Sie können Ihre Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht jederzeit ändern – machen Sie sich das bewußt! Diese Art der Vorsorge hilft im Falle eines Falles Ihnen selbst und sichert Ihr Selbstbestimmungsrecht oder hilft auch Ihren Angehörigen bei der Umsetzung Ihrer Wünsche.

Bei dem zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer ist eine Hinterlegung der Dokumente möglich.

Am besten hinterlassen Sie in Ihrer Geldbörse einen Hinweis darauf, daß Sie eine Patientenverfügung gemacht haben. Im Notfall schauen die Helfer meist zuerst dort nach, um z.B. Ihre Krankenkasse zu erfahren.

Wenn Sie nähere Informationen wünschen oder auch ein Angebot zur Absicherung des Todesfalls in Erwägung ziehen, freue ich mich auf Ihren Anruf!

Marion Wickermann – Versicherungsmaklerin

Tel.: 0 23 62 – 60 62 850

 

 

 

Über Marion Wickermann


Willkommen zu interessanten Informationen rund um das Thema Sterbegeldversicherungen, Bestattungsarten, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und vielem Interessanten anlehnend und passend zum Thema. Sie bekommen hier wissenswerte Informationen und Beratung zum Thema Vorsorge! Ich möchte Interesse wecken und Sie ermuntern, sich mit dem Thema zu befassen, um letztendlich beruhigt zu sein, in dem Wissen, für alles gesorgt zu haben!