Patientenverfügung

erstellt am: 01.09.2012 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Testament ...

Jeder Mensch möchte selbst entscheiden, welche medizinischen Maßnahmen wann durchgeführt werden sollen. Unsere Zustimmung wird immer – solange wir ansprechbar sind – von den Ärzten eingeholt. Denken Sie nur mal daran, welche Formulare wir bei sogenannten einfachen Eingriffen, wie z.B. die Entfernung der Mandeln oder des Blinddarms schon unterschreiben müssen. Und das gilt für die OP und auch für die weitergehende Behandlung.

Und was geschieht, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind? Dann entscheidet ein anderer über die erforderliche Behandlung. Um dieses zu vermeiden, können Sie mit einer Patientenverfügung vorsorgen und damit vorgeben, wie ihre Behandlung auszusehen hat.Wenn Sie unsicher sind und die Patientenverfügung nicht mit einem vorgegebenen Formular für sich hinterlegen möchten, holen Sie sich fachkundigen Rat, z.B. bei einem Rechtsanwalt oder Notar.In Ihrem eigenen Interesse, sollten Sie die Patientenverfügung in regelmäßigen Abständen überprüfen, um sie gegebenenfalls zu erneuern oder zu ändern.Der Aufbewahrungsort sollte so gewählt sein, daß Ärzte und die Person ihres Vertrauens schnell und unkompliziert herankommen. Oft wird empfohlen, einen Hinweis auf die vorhandene Patientenverfügung ins Portemonaie zu tun und zwar in die Nähe der Krankenversicherungskarte.

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