Sterbegeldversicherung – WISO – ZDFmediathek

erstellt am: 21.10.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherung (mit Klick auf das Wort Sterbegeldversicherungen gelangen Sie zum Film von Wiso)

So einfach ist das mit dem Informieren im Internet nun doch wieder nicht – finde ich zumindest ;-)
Jetzt habe ich mir gerade den Film zur Sterbegeldversicherung von WISO angesehen und sitze immer noch kopfschüttelnd im Büro. Die Berichterstattung hat sich einen Einzelfall herausgepickt und dann eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen mit einer Risikolebensversicherung verglichen und dann aufgrund des Preises den Abschluß einer Risikolebensversicherung dem einer Sterbegeldversicherung vorgezogen. Und zwar, weil der Beitrag geringer ist. Beim Ansehen des Films habe ich mich sofort gefragt: Kommt der liebe Herr in seinem Alter überhaupt noch durch die Gesundheitsfragen unserer Risikolebensversicherer oder hat er schon aufgrund der Antworten gar keine Chance mehr auf den Abschluß einer solchen Versicherung. Die Sterbegeldversicherung gibt es mit und ohne Gesundheitsfragen und solange man durch die Gesundheitsfragen kommt, behaupte ich einfach mal, ist eine Sterbegeldversicherung in meinen Augen sinnvoller als eine Risikolebensversicherung. Zumindest beim dem Zweck, die Beerdigungskosten abzusichern und darum geht es ja wohl bei einer Sterbegeldversicherung. Für andere Absicherungen während der Arbeitstätigkeit, wie z.B. die Absicherung der Familie oder der Geschäftspartner sind natürlich Risikolebensversicherungen die erste Wahl. Mir geht es hier einzig und allein um die Absicherung der Beerdigungskosten in Form einer Sterbegeldversicherung. Versicherungen rechnen sich besser, je jünger der Versicherte ist – das setze ich einfach mal als bekannt voraus. Und sterben müssen wir alle, ich denke, auch da sind wir uns einig :-) Schließt also ein junger Mensch – ich sage mal ein 30jähriger Mann – eine Sterbegeldversicherung mit einer Beitragszahlungsdauer von 20 Jahren und einer Todesfallsumme von 5.000,00 Euro ab, dann werden monatlich 12,00 Euro an Beitrag fällig. Rechne ich das hoch, zahlt er in 20 Jahren 2.880,00 Euro ein und hat ab dem ersten Tag an vollen Schutz und was ganz wichtig ist, er hat Schutz ein Leben lang und braucht sich nie nie wieder um diese Absicherung Gedanken zu machen. Von einer Überzahlung kann in dem Fall schon mal keine Rede sein – oder? Für eine gleichaltrige Frau ist es übrigens noch ein paar Euro günstiger.
Nehme ich jetzt mal eine Risikolebensversicherung dann habe ich schnell schon das erste Problem … 5.000,00 Euro sind für viele Versicherer und auch die Direktversicherer eine zu geringe Absicherungssumme. Da geht es bei der Dialog z.B. bei 10.000,00 Euro los, bei der Delta direct bei 25.000,00 Euro, bei der Zurich auch bei 25.000,00 Euro, bei der Hannoverschen bei 20.000,00 Euro, bei der Württembergischen bei 10.000,00 Euro und bei der WWK bei 50.000,00 Euro. Aber auch wenn ich gleich ein paar Versicherungen finden sollte, bei denen schon 5.000,00 Euro absicherbar sind … der Vergleich hinkt meiner Meinung nach trotzdem gewaltig. Vielleicht ist die Risikolebensversicherung auf den ersten Blick ein paar Euro günstiger, aber nach Ablauf in 20, 30 oder 40 Jahren hat der Versicherte wieder keinen Todesfallschutz und fängt dann in hohem Alter an, eine entsprechende Versicherung zu suchen und dann sind wir vielleicht bei den Beiträgen, die in dem Film genannt werden. Und selbst wenn geraten wird, die Ersparnis dann zur Seite zu legen, stellen Sie sich ehrlich die Frage, ob Sie das wirklich tun oder ob das Geld, wenn Sie es wirklich zur Seite gelegt haben, später nicht vielleicht für einen Urlaub, ein Weihnachtsgeschenk oder eine Autoreparatur genommen wird. Aber welche Alternative hätte der Herr denn, wenn er erst so spät eine Absicherung startet?? Eine Risikolebensversicherung fällt aufgrund der Gesundheitsfragen wahrscheinlich weg und selbst wenn nicht, wäre der Abschluß in dem Alter nur noch bei ganz wenigen Versicherungen möglich und bei Ablauf der Versicherung fängt er wieder an, sich eine neue Absicherung zu suchen …
Auch habe ich schon auf die Zweckgebundenheit einer Sterbegeldabsicherung in anderen Texten hingewiesen.
Und wozu sind Versicherungen da? Versicherungen sichern Risiken ab und geben den Menschen Sicherheit und das ist unbezahlbar.
Und wenn Ihnen mein Beispielmann zu jung war, dann kann ich Ihnen versprechen, daß auch ein 50jähriger Mann bei einer Todesfallsumme von 5.000,00 Euro und einer Bezahlzeit von 20 Jahren noch weniger einzahlt, als im Todesfall ausbezahlt wird. Und falls dieser 50jährige Mann noch die eine Gesundheitsfrage positiv beantworten kann, dann zahlt er noch weniger ein, als bei der Variante ohne Gesundheitsfragen. Nur zur Info möchte ich Ihnen hier sagen, daß die Gesundheitsfrage bei dem Abschluß einer Sterbegeldversicherung nicht mit denen bei Abschluß einer Risikolebensversicherung vergleichbar sind.
Und auch bei der Variante ohne Gesundheitsfragen hat der Versicherte schon nach 2 Jahren vollen Versicherungsschutz! Wichtig ist also, sich bei Abschluß einer Versicherung gut beraten zu lassen und sich so den Vorteil einer passenden Absicherung zu sichern.

Haben Sie Fragen zu dem Thema? Ich beantworte Ihnen gerne diese Fragen! Und auch bei Themen rund um die Absicherung des Sterbegeldes stehe ich Ihnen hilfreich mit geprüften Formularen, wie z.B. einer Vorsorgevollmacht oder einer Patientenverfügung, zur Seite.

Ihre Versicherungsmaklerin
Marion Wickermann

 

Über Marion Wickermann


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