Tod und Vorsorge

erstellt am: 12.03.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer |

Die meisten Menschen finden es unangenehm, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Das ist menschlich und wohl ganz normal. Wir wissen alle, daß wir irgendwann sterben werden, doch zum Glück nicht, wann. Doch wir können mit einer Sterbegeldversicherung dafür sorgen, daß unser Abschied würdevoll und ohne Kosten für unsere Angehörigen vonstatten geht. Um das zu erreichen, ist eine Information über die unterschiedlichen Arten der Bestattungsvorsorge notwendig. Aber auch, wenn Sie sich schon informiert haben und wissen, daß Sie zum Beispiel einen Urnenbegräbnis wünschen, haben Sie noch nicht die genauen Kosten für mit anfallende Gebühren parat.
Die Monuta bietet auf ihren Internetseiten zum Beispiel einen Bestattungskostenrechner, der Ihnen hilft, einen guten Überblick über die Kosten an Ihrem Wohnort zu bekommen. Ich helfe Ihnen aber im Rahmen einer Beratung auch gerne bei der Ermittlung der richtigen Absicherungshöhe! Wenn wir dann die notwendigen Kosten ermittelt haben, geht es an die Auswahl der richtigen Absicherung und wie lange Sie Beiträge zahlen möchten. Haben Sie dann vorgesorgt, werden Sie bemerken, daß eine große innere Erleichterung stattfindet und Sie die Zukunft entspannt genießen können.
Eine gescheite Vorsorge für den Todesfall ist gerade für junge Paare, die ein Kind bekommen oder ein Haus gebaut haben, wichtig. Und eine gute Absicherung ist günstiger, als Sie denken. Oftmals wird nur eine Risikolebensversicherung abgeschlossen, die den Todesfall des Hauptverdieners für die Zeit der Finanzierung abdeckt. Aber diese Absicherung ist meist für die Bank gedacht und mit den Bestattungskosten stehen die Angehörigen dann wieder alleine da. Außerdem ist eine Absicherung für den Todesfall für alle Familienmitglieder wichtig und nicht nur für einen einzelnen Menschen. Eine Bestattungsvorsorge schützt vor einem hohen Kostenberg, dem Angehörige innerhalb weniger Tage ungeplant gegenüber stehen. Denn ein Begräbnis ist teuer, angefangen bei den Friedhofsgebühren bis hin zu Blumen und Karten. Die Krankenkassen haben 2004 das Sterbegeld aus ihrem Leistungskatalog gestrichen, seitdem ist jeder für die eigene Vorsorge verantwortlich.
Wichtig ist vielleicht auch noch zu wissen, daß die Versicherungssumme für die Angehörigen steuerfrei ausgezahlt wird, wenn das Geld für die Beerdigung ausgegeben wird.
Versicherungsschutz besteht bei den meisten Absicherungen auch im Ausland.
Wenn Sie jetzt zu der Überzeugung gelangt sind, eine Absicherung zu benötigen, rufen Sie mich einfach an oder fordern Ihr persönliches Angebot per Email von mir an!
Ich freue mich auf Sie!
Marion Wickermann
Versicherungsmaklerin
Email: info@ass-compare.de

Tel.: 0 2 362 – 60 62 850

Vorsorgevollmacht – wozu und wie!

erstellt am: 10.09.2012 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Testament ... |

Durch Krankheit oder Unfall können wir alle in Situationen kommen, in denen die Entscheidungsfähigkeit zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt ist. Dann ist es hilfreich, eine Vertrauensperson zu haben, die wichtige Angelegenheiten für uns klären kann.

Dabei hilft Ihnen die Vorsorgevollmacht. In einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, was der Bevollmächtigte regeln darf. Durch diese Vorsorgevollmacht ist eine vom Gericht anzuordnende Betreuung überflüssig.

Inhalt der Vorsorgevollmacht sind die Aufgaben, die der Bevollmächtigte für Sie erledigen soll (z.B. Bankgeschäfte) und der Zeitpunkt, ab wann die Vollmacht gilt und die Bedingungen, die mit der Vollmacht verbunden sind.

Die Vorsorgevollmacht ist schriftlich zu fassen. Eine notarielle Beurkundung ist nicht zwingend notwendig. Sinnvoll kan dies aber schon sein, weil dann der Notar z.B. die Geschäftsfähigkeit bestätigen kann. Geht es in der Vorsorgevollmacht auch um Grundstücke, eine Firma etc. ist die Vorsorgevollmacht notariell zu beurkunden.

Eine Generalvollmacht gilt für alle Lebensbereiche – wie der Name schon sagt und mit dem Original ist der Generalbevollmächtigte sofort handlungsfähig.

Aus diesem Grund ist es auch sehr wichtig, eine solche Vollmacht nur vertrauenswürdigen Menschen zu erteilen, die im Fall der Fälle ausschließlich in ihrem Sinne handeln.

Auch bei Generalvollmachten ist zu beachten, daß Banken und Sparkassen ihr eigenes Süppchen kochen und oft nur eigene bankinterne Vollmachten oder notariell beurkundete Vollmachten anerkennen.

Sinnvoll ist auch, daß die Vollmacht über den Tod hinaus gilt. Damit bleibt dem Bevollmächtigten die Fähigkeit zum Handeln erlaubt, bis das Erbe vollzogen wird.

Die Rechtsverbindlichkeit einer Vorsorgevollmacht kann erhöht werden, wenn in Zeitabständen von ca. 2 Jahren die Aktualität mit einer neuen Unterschrift bestätigt wird.

Wenn die bevollmächtigte Person erst handeln können darf, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind, können Sie die Vorsorgevollmacht einer dritten Person aushändigen, die dann der bevollmächtigten Person die Vorsorgevollmacht erst aushändigen darf, wenn ein Arzt bestätigt, daß Sie nicht mehr in der Lage dazu sind, selbst zu entscheiden.

Das kann natürlich auch zu Verzögerungen führen. Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, wann und wie er eine Vorsorgevollmacht ausstellt und wie sie verwahrt wird. Es sollte nur beachtet werden, daß die bevollmächtigte Person mit dieser Vorsorgevollmacht fast alles in unserem Namen tätigen kann.

Notariell beurkundete Vorsorgevollmachten können vom Notar beim Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registriert werden. Einen Zugriff auf diese Datenbank über Vorsorgevollmachten haben nur die Amtsgerichte und die Betreuungsstellen der Kommunen.