Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sorgerechtsverfügung, Testament, Sterbeverfügung

erstellt am: 10.07.2015 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer |

Wichtige Vorsorgeverfügungen sind meiner Meinung nach: die Vorsorgevollmacht (keine Betreuungsverfügung!), die Patientenverfügung inkl. Organverfügung, das Testament, die Sterbeverfügung und die Sorgerechtsverfügung ist wichtig für alle mit minderjährigen Kindern.

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimme ich, wer über mein Vermögen verfügen darf, wenn ich nicht

Vorsorgevollmacht, Betreuungs-Verfügung, Patienten-Verfügung  www.sterbegeldversicherungen-preisvergleich.de

Vorsorgevollmacht, Betreuungs-Verfügung, Patienten-Verfügung
www.sterbegeldversicherungen-preisvergleich.de

mehr dazu in der Lage bin. Es sind also keine rechtlichen oder finanziellen Einbußen für meine Familie zu erwarten.

Wenn eine Vorsorgeverfügung besteht, sind keine rechtlichen und finanziellen Risiken für die Familie zu befürchten. Zumindest dann nicht, wenn ihre Vorsorgeverfügung auf dem aktuellen Stand ist – gerade auch hinsichtlich der Mobilfunknummer!

Mit der Patientenverfügung bestimme ich, was mit mir unter bestimmten Voraussetzungen passieren soll bzw. wie ich weiter behandelt werden möchte, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin, dieses zu artikulieren.

Oft ist eine Organverfügung mit der Patientenverfügung verbunden. Es ist vielleicht ratsam, dort noch zu vermerken, daß ich bereit bin, Organe zu spenden, meine Bevollmächtigten jedoch als Letzte entscheiden.

Die Sorgerechtsverfügung ist wichtig für alle, die minderjährige Kinder haben. Da wird verfügt, wer sich um meine Kinder kümmert, wenn ich dazu – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr in der Lage bin. Kinder müssen/sollten abgesichert werden – als Mutter finde ich das sehr wichtig. Wir denken jedes Jahr darüber nach, was man zu Geburtstagen oder zu Weihnachten schenken sollte, aber haben sie mit einer Sorgerechtsverfügung darüber verfügt, was mit ihren Kindern passiert, wenn ihnen etwas passiert?? Ich kann verstehen, daß man darüber eigentlich nicht nachdenken möchte, aber unsere Kinder sind uns doch allen sehr sehr wichtig – oder?? Wenn man sich darüber keine Gedanken machen möchte oder wenn man keine Sorgerechtsverfügung hat,  entscheidet letztendlich  der Richter, wer letztlich sorgerechtsberechtigt ist (Jugendamt???).

Mit einer Sterbeverfügung treffe ich Verfügungen für meine eigene Sterbephase – wie soll die Beerdigung vonstatten gehen, welche Musik soll gespielt werden, möchte ich eine Feuer- oder eine Erdbestattung, wer soll eingeladen werden usw. usw..

Ein Testament wird erst 6-8 Wochen nach dem Tod eröffnet. Da verfüge ich, wer was von meinem Vermögen bekommt. Sobald Immobilien oder größeres Vermögen vorhanden ist, empfiehlt sich sowieso die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts bzw. Notars. Denn sogar bei einem Berliner Testament kann man noch wichtige Dinge vergessen. Bitte lesen Sie dazu meinen Blog zum Thema Testament vom 7. Juli 2015.

Ein Betreuungsverfahren ist ein gerichtliches, also staatliches Verfahren und das Ergebnis bestimmt allein das Gericht. Diese Betreuung kann nur ein Richter treffen und auch nur dieser kann diese Betreuung wieder aufheben. Einem Betreuungsverfahren können sie leicht mit einer Vorsorgevollmacht entgehen. Ich kann ihnen gerne anwaltlich geprüfte Formulare für eine Vorsorgevollmacht aushändigen. Auf der sicheren Seite sind sie mit einer Beratung durch einen Rechtsanwalt bzw. Notar und einer sogenannten Notfallorganisation. Informationen dazu oder eine Anwaltsempfehlung bekommen sie gerne von mir.

Hier nur ein paar Fragen, die man sich stellen sollte:

Habe ich für meine Kinder vorgesorgt, wenn mir morgen etwas passiert?

Muß mein Ehepartner unser vormals gemeinsames Haus verkaufen, wenn nach meinem Tod die Kinder auf ihren Pflichtteilsanspruch bestehen?

Kann mein Ehepartner evtl. anfallende Steuern zahlen? Sind dazu genug Geldmittel vorhanden?

Diesen Situationen können sie durch die richtige Vorsorge entgehen. Hier sind die richtigen Mittel Sterbegeldversicherungen, Risikolebensversicherungen und auch z.B. Rentenversicherungen mit dem richtigen Begünstigten bei Tod. Denn denken sie daran, Geld, welches aus Versicherungen einer von ihnen bestimmten Person zukommt, zählt nicht zum Erbe!!

Haben Sie noch Fragen? Soweit ich diese als Versicherungsmaklerin beantworten kann, mache ich das gerne und wenn ich im rechtlichen Bereich an meine Grenzen stoße, empfehle ich ihnen gerne einen entsprechenden Rechtsanwalt bzw. Notar.