Tod und Trauer

erstellt am: 25.09.2012 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer

Tod und Trauer sind so untrennbar miteinander verbunden wie das Leben und der Tod. Wir wissen alle, dass wir irgendwann einmal ein geliebtes Wesen verlieren werden, doch der Tod in seiner Endgültigkeit trifft uns immer tief und stürzt uns in Trauer, die nach Freud die “Reaktion auf den Verlust einer geliebten Person ist”.

Tod und Trauer in unserer Gesellschaft

Der Umgang mit Tod und Trauer hat sich gewandelt. Hier von einem Tabu zu sprechen, wäre übertrieben, man geht nur heute anders mit dem Thema um. Während es in einigen Kulturkreisen Brauch und Ritus ist, der Trauer beispielsweise mit Klagegesängen Ausdruck zu verleihen, wird anderswo still getrauert. Auch wie der einzelne Mensch mit seiner Trauer umgeht, ist eine Sache der persönlichen Einstellung, der Emotionen, auch ein wenig Sache der Erziehung und in ganz großem Maße des eigenen Empfindens. Mancher sucht die Nähe von Menschen, die ihn verstehen und seinen Schmerz teilen, andere ziehen sich zurück. Jeder Mensch entwickelt andere Strategien, um mit der Trauer umzugehen, Manchmal versagen diese Strategien und der Betroffene stürzt aus einem als “normal” anzusehenden Maß der Trauer in eine tiefe Depression oder eine andere ernstzunehmende psychische Erkrankung.

Die Zeit eilt, teilt und heilt

Dieser Sinnspruch wird dem Trauernden kein Trost sein, obwohl er sich tausendfach bewahrheitet. Ein gesundes Maß an Trauer weicht nach einer kurz oder lang bemessenen Zeit dem tiefen Gedenken an die geliebte Person, ganz vergessen wird man ein geliebtes Wesen niemals. Aber das Leben geht weiter. Auch das ist eine abgedroschene Aussage mit hohem Wahrheitsgehalt. Der Verstorbene wird gewiss nicht wollen, dass der Hinterbliebene sein Leben mit der Trauer zerstört.

Gedanken zu Tod und Trauer

Viele ergreifende Gedichte wurden zu diesem Thema schon verfasst, viele Gedanken niedergeschrieben. Ein Resümee könnte lauten, dass man versuchen sollte, den Lebenden mit Liebe und Respekt zu begegnen. Wer sicher sein kann, dem geliebten Wesen so viel Liebe wie möglich entgegengebracht zu haben, der kann mit seiner Trauer höchstwahrscheinlich anders umgehen als jemand, den womöglich noch Selbstvorwürfe plagen. Übrigens sollte man sich ab und zu mit dem Gedanken an den eigenen Tod beschäftigen, wichtig sind auch die Möglichkeiten der Absicherung der Hinterbliebenen.

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