Urne oder Sarg – auch hier gilt inzwischen: Wer die Wahl hat, hat die Qual …

erstellt am: 29.05.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer

Bei Urnen und Särgen gibt es heutzutage diverse Ausführungen und Varianten. Die Auswahl ist groß und fast vergleichbar mit der von Schuhen in einem Schuhladen. So können Sie zwischen unterschiedlichen Farben, Formen und Verzierungen wählen. Insbesondere bei Urnen. Zahlreiche Fachgeschäfte oder auch Online Stores bieten mittlerweile ein großes Sortiment an und zeigen damit, dass das Interesse an einer stilvollen Bestattung und die bewusste Entscheidung für eine bestimmte Bestattungsart immer bedeutender werden. Die Feuerbestattung ist „in“. Schöne Urnen sind gefragt. Doch woraus ergibt sich ein solcher Trend? Ist es nicht ein wenig ungewöhnlich, dass eine bestimmte Form der Bestattung, wie momentan die Urnenbestattung, modern ist und es dazu sogar Internetauftritte gibt? Ein Sarg wird auf jeden Fall benötigt, auch für das Krematorium. Also lieber erst ein einfacher Sarg, dann eine besondere Urne? Aber auch die wird in der Regel auf dem Friedhof beigesetzt, also in die Erde herabgelassen. Wieso also kommt die Erdbestattung im Sarg für einige Menschen nicht in Frage?

Für viele hat die Wahl für eine Urnenbestattung finanzielle Gründe, da sie wesentlich günstiger als eine Erdbestattung ist. Denn das Grab ist dabei relativ klein und benötigt dementsprechend weniger Pflege. Andere halten diese Begräbnisform für hygienischer und können sich eher mit dem Gedanken anfreunden, zu Asche zu werden, als mit der Vorstellung, dass der eigene Körper im Sarg langsam schwindet.

Diese Bewegung, sich einer bestimmten Bestattungsart anzuschließen, ist durchaus positiv zu werten, denn sie zeigt, dass sich immer mehr Menschen frühzeitig mit ihrem eigenen Tod und der Trauerfall-Vorsorge auseinandersetzen. Kommt es nämlich zu einer schweren Krankheit oder zum unerwarteten Tod, ist es zu spät, sich mit der eigenen Bestattung zu befassen. Daher ist es ratsam, rechtzeitig eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, um finanziell und organisatorisch bei einem Todesfall abgesichert zu sein. So werden beispielsweise die Kosten Ihrer Bestattung übernommen und zusätzlich können Sie sich schon genau überlegen, wie Ihr letzter Weg aussehen soll. Des Weiteren sind Sie bestens über den Trauerfall informiert und entlasten nicht nur sich, sondern auch Ihre Angehörigen, auf die andernfalls viele Sorgen zukommen würden. Denken Sie also daran, sich schon jetzt Gedanken zu Ihrer Trauerfall-Vorsorge zu machen, ganz gleich welche Art von Bestattung Sie für sich am ehesten vorstellen können.

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