Was nach den ersten Tagen eines Trauerfalls zu tun ist …

erstellt am: 18.09.2013 | von: Marion Wickermann | Kategorie(n): Informationen rund um das Thema Tod und Trauer

Auf einen Trauerfall kann sich niemand emotional vorbereiten. Verstirbt ein Angehöriger, trifft es einen zwar nicht immer vollkommen unerwartet, dennoch fühlt man sich hilflos. In dieser schweren Zeit erscheint es fast unmöglich, sich mit organisatorischen Dingen, wie beispielsweise der Beerdigung auseinanderzusetzen. Trotzdem sind bestimmte Dinge umgehend zu erledigen, da sie gesetzlich vorgeschrieben sind. Dazu gehört zunächst, sich um den Totenschein des Verstorbenen zu kümmern. Da die meisten Menschen im Krankenhaus sterben, erhalten die Angehörigen den Totenschein direkt vor Ort. Sollte jedoch ein plötzlicher Tod zu Hause eintreten, kann erst ein Arzt den Schein nach der Leichenschau ausstellen. Dabei stellt er auch fest, ob die Person eines natürlichen Todes gestorben ist. Wenn das nicht der Fall war, ist die Polizei zu benachrichtigen.

Nach dem Tod muss der Verstorbene zwischen 24 und 36 Stunden in eine Leichenhalle überführt werden. Wenn die Person keine gefährliche Krankheit hatte, kann er ein bis zwei Tage zu Hause aufgebahrt werden. Sobald der Totenschein ausgestellt ist, wendet sich ein Hinterbliebener damit spätestens am dritten Werktag nach dem Tod an das Standesamt. Dort erhält er die Sterbeurkunde. Das Standesamt benötigt dafür die Geburtsurkunde, den Personalausweis, ggfls. die Eheurkunde oder das Scheidungsurteil des Verstorbenen. Zudem sind die Versicherungen des Verstorbenen so schnell wie möglich zu benachrichtigen. Die Versicherer erstatten die Beiträge ab dem Zeitpunkt der Benachrichtigung über den Tod. In den meisten Fällen genügt dafür ein Anruf.

Es folgt dann der schwierigste Teil für die Angehörigen: die Organisation der Bestattung. Auch dabei sind bestimmte zeitliche Abläufe vorgeschrieben. So ist innerhalb von 36 Stunden nach dem Tod der Bestatter auszuwählen, der den Körper des Verstorbenen abholt. Den Termin für die Trauerfeier sollten die Angehörigen umgehend, d.h. innerhalb der ersten zwei Tage, festlegen. Ist das geschehen, sollte der Verlauf der Bestattung im Sinne der verstorbenen Person, geplant werden. Es sind ggfls. Absprachen mit dem Gemeindepfarrer zu halten und für die Dekoration muss gesorgt sein. Kränze und Blumen liefert dabei eine ausgewählte Gärtnerei.

Wie Sie sehen, bringt selbst ein Trauerfall für die Angehörigen viel Papierkram mit sich. Einerseits sind die damit verbundenen Formalitäten eine Ablenkung, andererseits fällt es schwer, den Verlust des geliebten Menschen schwarz auf weiß dokumentiert zu sehen. Daher ist es für einen selbst und seine Angehörigen einfacher, im Voraus das Thema Tod anzusprechen. Dabei können Sie Ihre persönlichen Vorstellungen, Sorgen und Wünsche äußern. Es gibt also viele gute Gründe, die eigene Bestattung oder die eines Freundes oder Angehörigen zu planen und über eine finanzielle Absicherung nachzudenken. So ist eine Sterbegeldversicherung der beste Weg um sämtliche Fragen rund um einen Trauerfall zu klären.

Gerne berate ich Sie im Kreise Ihrer Familie oder spreche in Ihrem Auftrag auch mit Ihren Kindern bzw. Angehörigen.

Ihre Versicherungsmaklerin
Marion Wickermann

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